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Lingualtechnik

Gerade Zähne ohne, dass jemand die Behandlung bemerkt.

 
 
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Was heißt Lingualbehandlung und für wen ist sie geeignet?
"Lingual" heißt auf Deutsch soviel wie "zungenseitig" und mit Lingualtechnik ist die Korrektur von Zahnfehlstellungen durch feste Zahnspangen, welche auf der Innenseite der Zähne befestigt werden, gemeint.
Es handelt sich dabei um eine absolut ästhetische - da von außen völlig unsichtbare - kieferorthopädische Zahnkorrektur. Insbesondere für Erwachsene, im Berufsleben stehende Patienten stellt dieser ästhetische Vorzug oft ein wesentliches Entscheidungskriterium dar.


Die Vorteile für den Patienten
kkkk1. von außen (labial) nicht sichtbar
kkkk2. Behandlungsfortschritt ist von außen gut sichtbar, da keine störende Multibandappara-
kkkk2. tur die Sicht auf die Zähne behindert.
kkkk3. hinsichtlich des Behandlungserfolgs der konventionellen, labialen Behandlungstechnik
kkkk3. ebenbürtig

Die Nachteile für den Patienten
kkkk1. längere Eingewöhnungszeit als bei labialer Apparatur
kkkk2. in der ersten Zeit Probleme mit der Zunge beim Essen und Sprechen
kkkk3. etwas längere Behandlungsstuhlzeiten wegen der aufwendigeren Technik

Für wen kommt die Lingualbehandlung in Frage?
Die Lingualbehandlung ist besonders geeignet für erwachsene Patienten, die im Berufsleben stehen und eine festsitzende, sichtbare Multibracketapparatur äußerst störend wirken würde.
Für Kinder, bei denen der Zahnwechsel noch nicht abgeschlossen ist, ist die Lingualtechnik wegen des aufwändigen Nachklebens der Brackets weniger geeignet.
Erst bei vollständig abgeschlossenem Zahnwechsel kommt die Behandlung von lingual auch für jugendliche Patienten in Frage.

Kosten
Gesetzlich versicherte Patienten:
Die Lingualbehandlung ist eine rein ästhetische Lösung der Zahnkorrektur und bedeutet Mehrkosten für die Behandlung für nahezu jeden Patienten - egal wie er versichert ist.

Privat versicherte Patienten:
Privat versicherte Patienten erhalten in der Regel (je nach
Versicherungstarif) Erstattungen bis zum 3,5-fachen Satz. Darüber hinausgehende Steigerungsfaktoren/Kosten übernimmt die private Krankenversicherung in der Regel nicht und müssen vom Patienten zugezahlt werden.

Gesetzlich versicherte Patienten (Erwachsene):
Generell besteht der Nachteil, dass sie überhaupt keine Kostenerstattung für die kieferorthopädische Behandlung seitens ihrer Krankenkasse erhalten. Daher muss die komplette Lingualbehandlung privat bezahlt werden. Für den eher seltenen Fall, dass ein Patient kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgisch mittels Lingual-Apparatur behandelt wird, muss dieser mindestens freiwillig versichert sein, da die Krankenkassen bei pflichtversicherten Patienten eine über das normale Maß hinausgehende Behandlung nicht gestatten.

   

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Fotos mit Brackets von
www.lingualtechnik.de