Vom Ober- und Unterkiefer des
Patienten werden Abformungen zur Modellherstellung genommen. Die Abdrücke
werden mit Gips ausgegossen und bearbeitet. Um Abweichungen vom "Normalgebiss"
zu errechnen und um den Umfang der notwendigen Zahnbewegungen festzustellen,
werden an den Gipsmodellen Messungen vorgenommen. Alle unsere Modelle werden fotografiert, gescannt und digitalisiert.
Der Behandlungsverlauf wird
durch erneute Abformungen während der Behandlung kontrolliert und
mit den Anfangsmodellen verglichen.
Wenn exakte Werte über
die Lage der Kiefer im Schädel und über die Bewegung der Kiefergelenke
benötigt werden, wird ein Gesichtsbogen angelegt und eine individuelle
Funktionsanalyse durchgeführt. Diese Messwerte werden dann auf ein
Gerät übertragen, mit dessen Hilfe die Bewegungen des Unterkiefers
nachvollziehbar sind.
Röntgen &
Fotos
Röntgebilder werden bei uns seit Dezember 2007 mit einem digitalen Röntgengerät (Sirona Orthophos XG Plus) angefertigt. Der Vorteil für unsere Patienten:
kkkk- wesentlich geringere Strahlenbelastung
kkkk- Zeitgewinn, da das Bild sofort fertig ist
kkkk- gestochen scharfe Bilder für eine noch genauere Diagnostik
Panoramaübersichtaufnahme
Mit dieser Röntgenaufnahme werden Ober- und Unterkiefer dargestellt.
Man kann die Lage der noch nicht durchgebrochenen Zähne beurteilen
und krankhafte Befunde ausschließen.
Fernröntgenaufnahme
Um beurteilen zu können, wie Ober- und Unterkiefer in den Gesichtsschädel
eingelagert sind und um Wachstumsrichtungen festzustellen, wird eine seitliche
Schädelaufnahme benötigt. Eine richtige oder falsche Lagebeziehung
des Oberkiefers zum Unterkiefer und die Stellung der Zähne zueinander
wird berechnet.
Gesichtsfotografien
Kieferorthopädische Behandlungen wirken sich häufig auf das
gesamte Gesicht aus. Durch eine Änderung der Frontzahnstellung verändert
sich manchmal das Profil und die Mundpartie. Auch hier kann man Abweichungen von der Norm bestimmen. Röntgenaufnahme der
Hand
Das Wachstumsstadium des Patienten wird mit dieser Aufnahme berechnet.
In manchen Wachstumsphasen treten schneller Behandlungserfolge ein als
in anderen. Außerdem kann die zu erwartende Körpergröße
des Patienten berechnet werden. |